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Re: Hohoho: Voß erpresst "Gebührenentscheider" !!!


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Geschrieben von Alois Singerl am 20. Oktober 2003 09:52:47:

Als Antwort auf: Re: Hohoho: Voß erpresst "Gebührenentscheider" !!! geschrieben von Yogi am 19. Oktober 2003 17:36:26:


>Hi Loiserl, deine Überschrift ist zwar sachlich falsch, denn die Gebührenzahler können gar nicht erpresst werden, denn die werden dazu eh nicht gefragt...

...wesweng ii döös erpresst in Gensefüsserl gsetzt hob.

Doo is di vollstendige Bressemitteilung:
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Voß droht mit betriebsbedingten Kündigungen beim SWR

Er reagierte damit auf Forderungen von politischer Seite nach einer Nullrunde bei der Gebührenanpassung. Diese würde hochkarätige Arbeitsplätze vernichten und die freien Produzenten schädigen - zum Nachteil der Medienstandorte Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Stuttgart (ddp). SWR-Intendant Peter Voß droht im Falle eines Aussetzens der Anpassung der Gebühren im Jahr 2005 mit Entlassungen. "Für diesen Fall ist mit betriebsbedingten Kündigungen beim Südwestrundfunk zu rechnen", sagte Voß am Donnerstag in Stuttgart. Er reagierte damit auf Forderungen von politischer Seite nach einer Nullrunde bei der Gebührenanpassung. Diese würde hochkarätige Arbeitsplätze vernichten und die freien Produzenten schädigen - zum Nachteil der Medienstandorte Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Bei einer Anhebung nach den Plänen der Gebührenkommission will der SWR mit einem verschärften Sparkurs und Einschnitten in allen Bereichen reagieren. Voß sagte, die Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bleibe deutlich hinter den "ohnehin bescheidenen Erwartungen" zurück. Die möglichen Konsequenzen würden jetzt geprüft. "Es gibt keine Tabus", betonte Voß.

Nach den Plänen der Gebührenkommission sollen die monatlichen Rundfunkgebühren ab 2005 um 1,07 auf 17,22 Euro angehoben werden. Die Rundfunkanstalten hatten ursprünglich eine Erhöhung um 1,80 Euro beantragt. "Wir werden den Rotstift erneut in allen Bereichen des Hauses ansetzen müssen", kündigte Voß an.

Er verwies darauf, dass der SWR bereits seit 1998 einen "strikten Sparkurs" fahre. Bis 2005 werde der Sender rund 600 Planstellen abgebaut haben. Nun werde der SWR sein Engagement in allen Bereichen noch einmal und vertieft überprüfen müssen. "Harte und unbequeme Entscheidungen werden leider unvermeidlich sein", betonte der Intendant.




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