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Re: Elmiland ist bei den einarmigen Banditen gelandet


ELMAR HÖRIG (ex-SWF3 /-Rockland-Radio /-Radio Regenbogen RADIO KÖLN) FORUM

Geschrieben von Yogi am 25. Juni 2007 21:37:28:

Als Antwort auf: Re: Elmiland ist in "Feindeshand" geschrieben von Mitleser am 25. Juni 2007 11:47:24:

>Wenn Du ein bisschen Geduld hast, ist die Domain vielleicht bald schon wieder frei.
>Ich war vor ein paar Jahren mal an der Organisation einer Konferenz beteiligt und hatte dazu eine Webseite mit eigener Domain eingerichtet. Nach der Konferenz war die Site so nutzlos wie die Zeitung von gestern und der Hosting-Vertrag wurde im Jahr nach der Konferenz nicht mehr verlaengert. Die Domain war bereits am Tag nach Vertragsende bei einem Domain-Grabber, der dort ebenfalls ein Portal bzw. Google Ads anbot, die thematisch halbwegs zum Thema der Konfernz passen. Macht ja auch Sinn, denn jemand der diese Seite aufruft vermutet dort solchen Inhalt.
>Da dies meine erste Begegnung mit DomainGabbern war habe ich etwas zum dem Thema rumgegoogelt. Das Geschaefts-Prinzip der Domain-Grabber beruht auf "Fehlern" bei Domain-Uebergaben, Verlaengerungen, Kuendigungen usw. Dabei wird vollautomatisch (oft mit gekarperten Zombie-Rechnern) alles wild gegrabbt, was sich anbietet. Ueber 99% der gegrabbten Domains sind Schrott oder Web-Ruinen, die keiner mehr will. Seltener wird auch gezielt im Auftrag nach Domains gegrabbt. In meinem Fall war sogar das Jahr der Konferenz Bestandteil des Domain-Namen. Wer braucht schon eine Domain xyz2002.com - die sind ab 2003 doch absolut wertlos, und so wichtig wie olympische Spiele, die die Jahreszahl im Domainnamen haben, war die Konferenz dann auch nicht ;-).
>Die relativ hohen Preise fuer den Rueckkauf erklaeren sich natuerlich durch den hohen "Ausschuss". Die paar Domains, die man wieder erfolgreich weiterverkaufen kann, muessen die 99,xx% Schrott-Domains mitfinanzieren. Auch wenn Domain-Registrierung/Hosting heute ziemlich guestig ist, kostet es immer noch Geld. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
>Mit dem Portal misst der Grabber die Popularitaet. Erhaelt eine Seite wenig Aufrufe und meldet sich auch kein potentieller Kaeufer, dann stoesst der Grabber die Domain auch schnell wieder ab. Wenn der Grabber die Domain im Rahmen eines fehlerhaften Providerwechsels oder versaeumter Zahlung (und damit verbundender Kuendigung) geschnappt hat, dann wird sich eh ganz schnell der Besitzer melden und sich versuchen mit dem Grabber zu einigen. Erst recht bei komerziellen Seiten. 250 Euro sind dann auch nicht die Welt, denn ein Rechtsstreit wuerde viel zu lange dauern und der Ausgang waere ungewiss. Denn meistens sind die Grabber im Recht, da sie Domains registriert haben, die zum Zeitpunkt der Registrierung (unfreiwillig) frei waren. Ausnahme sind Domains, die Markennamen beinhalten. Die geben Grabber ganz schnell freiwillig wieder her, weil es sonst fuer sie selbst teuer werden koennte.
>Ich habe noch ab und zu nach meiner alten Domain geschaut, aber nach ein paar Monaten war die wieder frei. Der Traffic war sicherlich winzig und gemeldet hat sich bestimmt auch niemand, so dass der Grabber (bzw. dessen Analyse Tool) schnell erkannt hat, dass mit der Domain kein Geld zu verdienen ist und sich dann wieder von selbiger getrennt hat.
>Keine Ahnung wie lukrativ das Geschaeft mit den gegrabbten Domains ist, aber es scheint doch genug abzuwerfen, damit zig Firmen davon leben koennen. Vorteilhaft ist der hohe Automatisierungsgrad. Echtes Personal wird erst benoetigt, wenn jemand eine Domain (zurueck) kaufen will und dieser personelle Einsatz wird dann auch gleich mit Cash belohnt.
>Wuerde mich also nicht wundern, wenn elmiland.de in ein paar Monaten wieder frei ist, falls sie nich ein anderer Grabber wieder wegschnappt.
>Also entweder warten, oder Du beauftragst einen anderen Grabber oder Du versuchst dieser Hannah Tyler klar zu machen, dass "Elmi" ein geschuetzer Begriff ist ;-). Wobei Feedback jeglicher Art kontraproduktiv sein koennte und den Grabber erst recht zum Festhalten an der Domain animieren wird.
>Aber bei Elmis momentaner Funkstille eruebrigt sich die Frage ja bald von selbst.
>Was ist eigentlich mit rettet-elmi.de? Die existierte ja schon vor elmiland.de und ist immer noch aktv.

"Mein Bier" ist es eh nicht unbedingt gewesen und ich würde auch aus Prinzip keinen Preis dafür zahlen wollen, für den man jahrzehntelang eine Domain buchen kann - es muss ja nicht zwingend ein .de am Ende stehen. Bei dem angeblichen Admin-C würde es mich nicht wundern, wenn diese gefaket wäre, denn meines Wissens benötigt man eine Anschrift in Deutschland, damit man eine DE-Domain buchen kann.
Wie "riesig" diese Holding Group ist, kann man auch daran ablesen, dass es nur eine Nummer für Telefon und Fax gibt und eine Mailadresse bei gmail verwendet wird.
Bei net-base hat man vermutlich nur "vergessen" den Vorläufer des Elmilandes einzustampfen, nachdem dieses auf einen anderen Server verlegt worden war.




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