Re: Intersurf Radio wanted Elmi *g*


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Geschrieben von Hans Hansen am 15. Juni 2000 23:28:27:

Als Antwort auf: Re: Intersurf Radio wanted Elmi *g* geschrieben von Jürgen am 15. Juni 2000 13:37:16:

Hi!

folgende Nachricht komplett off-topic:

sorry, wollte Dir damit nicht auf den Schlips treten, sondern einfach nur die Realtionen etwas geraderücken.

Und wer das größte Online-Radio Deutschlands hat, die Frage dürfte sich in naher Zukunft sowieso erledigen, wenn die Muftis von RTL mit ihren 4 Channels on Air gehen. Danach haben sich die Fragen nach der Größe in Deutschland (leider) erledigt.

>1. in Real Audio !Live! sendet (bisher bestes Übertragungsverfahren für live
>Audio und Video wenn auch unheimlich teuer für live Sendungen).

Muss ich dann doch leider kommentieren. Welches das beste Übertragungsverfahren für live-Audio und -Video ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Wie Du schon sagst, ist RealStreaming unheimlich teuer für Live-Sendungen. Nun, das ist es erstens nicht nur für Live-Sendungen, sondern auch für statische RAM-Files. Zweitens rührt der hohe Preis eigentlich nur daher, dass die dumme Server-Software so unglaublich teuer ist, wenn man sie für eine akzeptable Anzahl von Streams kauft. Ansonsten ist - entschuldige die Korrektur - RealStreaming nicht teurer oder preiswerter als alles andere. Im Gegenteil, MP3-Streaming ist sogar preiswerter. Dazu braucht's nur einen recht simplen Linux-Rechner mit einer Freeware-Software. Durch den senken sich sogar die Kosten, da - bei höherer Qualität - die benötigte Bandbreite nicht so groß ist wie beim RealServer. Zusammenfassend: Real bietet für zu viel Geld die schlechtere Lösung an, die zudem noch mehr Bandbreite braucht und damit im Betrieb mehr Geld kostet.

Abschließende Frage zu diesem Thema: Du schreibst, dass Real die beste Software für Live-Sendungen ist. Frage: Was in aller Welt hat das Streaming-Format mit der Art der Sendung zu tun?

>2. die Sendungen wirklich live ausgestrahlt werden und nicht von irgendwelchen
>Access Datenbanken oder Real Server Datenbanken gespielt werden.

Nun, das ist ein hehres Ziel und rühmt Euch sicher sehr, ist aber dem Hörer - entschuldige den Ausdruck - piepenwurstegal. Der Hörer will Musik, Musik und nochmal Musik (und nur wenn die stimmt, denkt der Hörer auch an andere Sachen wie Moderation, Moderation, Moderation, dann News, News, News, News, News, dann Service und noch ungefähr 40-Mal Service, und ganz am Schluss kommt die Interaktion). Und damit ist es eigentlich egal, ob die Musik nun aus der Datenbank dudelt oder nicht.

>4. Na ja bei uns wird Radio eben noch von Hand gemacht, wenn auch über den PC
>aber dafür genießen wir eben einen hervorragenden Ruf.

Wie gesagt, das ehrt Euch, und ich will das um Gottes Willen nicht schlechtmachen. Das ist wirklich in Ordnung und auch gut so. Die Frage war eben nur die Größe (sage lieber nichts, was nicht stimmt), und nur dazu hatte ich mich geäußert.

>Aber Konkurrenz belebt das Geschäft und Intersurf Radio ist in dieser gebotenen
>Form wohl einzigartig im Deutschen Internet

Konkurrenz belebt das Geschäft nur teilweise. Wenn Läden wie RTL ihr Programm gnadenlos ins Internet pumpen, ist das eher ruinös. Und, bittesehr, sprich doch nicht vom "Deutschen Internet". Das ist Unfug. Das Internet hat keine Nationalität, und man kann es auch nicht unterteilen. Das genau macht nämlich den Erfolg dieses Rechnerverbunds aus.

Ciao,
Hans




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